Aus Erde und Eisen (Prolog von „Bröckelnde Säulen“)

I   Die Sonne zerfloss am Himmel wie ein Stück Butter in einer heißen Kochpfanne. Das grelle Licht zog sogleich an seinen Augenlidern und er konnte nicht anders, als sie wieder fest zu verschließen. Doch egal wie fest er seine Augenlider zusammendrückte, die hellen Schwerter des Himmelsterns durchstießen sie und ein dunkles Orange erfüllte seinen... Weiterlesen →

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Unter kahlen Lindenbäumen

I   Kühle Frühlingswinde zerrten an den aufblühenden Bäumen in Megan. Das Donnern der Meereswellen gegen den Pier vermischte sich mit dem Lärm des regen Treibens in dem kleinen Fischerdorf. Die Sonne schien wohlig warm inmitten eines hellblauen Himmelszelts, nur spärlich befleckt von kleinen weissen Wolkenfetzen. Die Stadt war vollgestopft mit Reisenden und Händlern aus... Weiterlesen →

Ein Lied von Horror (Kapitel 2)

Feine Gischt umspielte ihn, als wolle das Meer selbst mit seinen kalten, salzigen Fingern nach ihm greifen und zu sich ziehen. Der Wind warf sich mit aller Kraft gegen ihn, zerzauste sein langes goldenes Haar, wirbelte unter sein ausgeblichenes Stoffhemd, als wäre sein einziger Wille ihn über die Klippe zu stossen. Es war als ob... Weiterlesen →

Ein Lied von Horror (Kapitel 1)

  «Musik ist die Sprache der Gefühle. Sie verbindet uns, kehrt uns nach aussen, zeigt uns den Weg zur Besserung oder gibt uns den Gnadenschlag. Sie durchströmt uns in allen Momenten, immer. Und manchmal zeigt sie uns das von der Welt, wovor wir uns eigentlich verschliessen.» sagte Aryk, während er alles in strukturierter, symbolischer Form... Weiterlesen →

Am Ende der Welt

Die kalte Luft des Sumpfes roch nach Tod und Verwesung. Der Boden war weich und schlammig, getränkt vom Wasser des Flusses Wesîr, der sich aus dem Westozean der drei Säulen durch den Arm des Eisriesen schlängelte, bis er schliesslich in den riesigen Guerra-See mündete. Reyko, Anführerin des Suchtrupps, ritt ihrer Gruppe wenige Meter voraus. Sie... Weiterlesen →

Die drei Säulen, die die Welt stemmen

Es wehte ein warmer Wind durch die farbig behangenen Äste der Obstbäume zwischen denen Darhan Edamarth sass. Er hatte sich, wie er es jeden Tag zur Frühlings- und Sommerzeit tat, auf seinen Schaukelstuhl inmitten seines Obstgartens gesetzt und wiegte sich langsam vor und zurück. Sein kleines Holzhüttchen mit dem Garten davor, in dem er nun... Weiterlesen →

Mondschein auf Tränen

  Schrilles Kreischen in der Ferne. Donnerndes Hämmern von Holz und Metall. Spritzende Fontänen durch die Luft. Ein Gemenge aus Fleisch, Haaren und Zähnen. Als Simmens seine Augen aufschlug und aus seinen Tagträumen, in das tosende Gelächter der Taverne zurückkehrte, schien alles wie verflogen zu sein. Der stechende Schmerz, den er kurz zuvor in seiner... Weiterlesen →

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